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Grüße aus Rom

Es ist wieder Weihnachten. Ich grüße jeden von Euch und wünsche frohe Weihnachten. Ich bete darum, dass wir alle die Freude und den Frieden von Weihnachten in unserem persönlichen Leben erfahren dürfen, so dass wir noch wirksamer für den Frieden und die Harmonie in der Welt arbeiten können. Weihnachten ist nicht einfach ein Fest. Es ist im Wesentlichen Gottes eigene Botschaft der Liebe an die ganze Schöpfung. Es ist eine Botschaft, die sich an die gesamte Menschheitsfamilie richtet, dass wir alle Gottes Kinder sind. Und als solche sind wir aufgerufen, Brüder und Schwestern zu sein. Möge dieses Weihnachten unsere Hoffnung auf eine friedlichere Welt stärken, die auf echte Liebe und auf Mitgefühl gegründet ist.

Papst Franziskus hat die Heilige Pforte im Petersdom offiziell geschlossen und somit das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit beendet. Es liegt nun an jedem von uns, die Türen des Herzens und der Gesinnung offen zu halten, um die Botschaft von Gottes Barmherzigkeit und Mitgefühl einer Welt weiter zu geben, welche in zunehmendem Maße mit unendlichem Leiden und extremer Armut konfrontiert ist, die durch ungerechte Strukturen und bewaffnete Konflikte hervorgerufen werden.

400 Kinder werden durch das Schülerpaten-Programm unterstützt.

Es freut mich sehr, euch berichten zu können, dass unser Schülerpatenschafts-Programm weiterhin Fortschritte macht. Wir konnten mehr als 400 Kindern aus neun afrikanischen Ländern und aus Indien helfen. Aber die Zahl der Kinder, die unsere Hilfe suchen, wächst ebenfalls. Deshalb möchte ich meinen Aufruf an euch erneuern, eure Freunde und Bekannten einzuladen, dieses Programm zu unterstützen, das die ärmsten Kinder aus einigen der ärmsten Länder der Erde erreicht. Das wäre eine schöne Geste der Barmherzigkeit und des Mitleids im wahren Geist von Weihnachten. Bitte, macht euch bewusst, dass 10 Euro pro Monat oder 120 Euro im Jahr einem armen Kind in einem fernen Land eine helle und freundliche Zukunft ermöglichen. Möge Gott eure Großzügigkeit segnen.

Im Tschad und in Kamerun wurden 20 Brunnen fertig gestellt.

Während der letzten paar Monate wurden fünf weitere Brunnen in unserer Tschad-Kamerun-Mission gegraben, so dass sich die Gesamtzahl der Brunnen, die bis jetzt fertig gestellt wurden, auf 20 gestiegen ist. Eine große Anzahl von Dorfbewohnern kann nun davon profitieren. Wir würden dieses Projekt sehr gerne auf andere Dörfer im Tschad ausdehnen und, falls möglich, auf einige weitere Länder Afrikas, wo der Bedarf am größten ist. Eure Beiträge werden dringend erbeten.

Die Franz-von-Sales-Schule in Ngaoundéré, Nordkamerun

Das laufende Projekt der „SFS-Schule“ in Ngaoundéré macht langsam aber stetig Fortschritte. Mehr als 200 Kinder sind schon angemeldet. Die Schule benötigt zusätzliche Klassenzimmer und weitere grundlegende Ausstattung. Wir bauen auf eure Großzügigkeit, um unseren Traum zu verwirklichen, dieses Projekt in den nächsten Jahren zu einem großen Erfolg zu machen.

Ein neues Projekt in Doba

In der Diözese Doba im Tschad begannen wir Fransalianer unsere Arbeit vor etwa 18 Jahren. Da der Tschad eines der ärmsten Länder der Welt ist, würden wir gerne Bildung und Entwicklung in das Gebiet bringen, in dem uns zwei große Missionen anvertraut sind. Die Mission hat bereits ein Stück Land in einer sehr guten Lage in Doba erworben. Wir sind nun dabei, eine Schule und ein Wohnheim in Doba zu errichten, um einen Anfang zu setzen. Wir werden euch über den Start und die weitere Entwicklung des Projekts auf dem Laufenden halten.

Ngaoundéré School

Ich bin wirklich sehr glücklich und möchte den guten Willen und die enorm großen guten Taten anerkennen, die wir von unseren Freunden und Wohltätern erfahren. Es ist mein Wunsch und mein Gebet, dass diese gnadenreiche Weihnachtszeit und das neue Jahr uns viel Freude und Glück bringen, hervorgerufen durch unsere Taten der Barmherzigkeit und des Mitleids. Gott liebt einen fröhlichen Geber. Euch allen Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Mit herzlichen Grüßen,

Euer P. Thomas Cherukat, MSFS

 

Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun

Liebe Freunde der Fransalianer,

Grüße und gute Wünsche von den Missionaren des hl. Franz von Sales aus dem Tschad und aus Kamerun. Das Jahr 2016 war ein Gnadenjahr für die Missionare, die in der Tschad-Kamerun-Mission arbeiten.

Während des vergangene Jahres durften wir ein unerwartetes Wachstum der Mission erleben. Die neu errichtete Schule in Ngaoundéré in Kamerun ist voll arbeitsfähig. 250 Kinder sind eingeschrieben und auf fünf Klassen mit einer durchschnittlichen Schülerzahl von 40 Kindern aufgeteilt. Da die Anmeldungen weiter zunehmen, planen wir, zusätzliche Klassenzimmer in den kommenden Jahren zu bauen. Wir sind besonders unseren Wohltätern in Deutschland, Österreich und Frankreich dankbar für ihre zuverlässige Unterstützung und die Ermutigung im Hinblick auf dieses wertvolle Projekt. Ich möchte mich besonders herzlich bei P. Sen Vellakada in Österreich und P. Josef Kananaikal in Deutschland wie auch bei P. Thomas Cherukat in Rom für ihre unerschütterliche Unterstützung und Ermutigung bedanken. Ich danke den Mitgliedern der neu gegründeten Agape Austria für ihre Initiative und ihre Begeisterung.

In letzter Zeit sind wir wirklich mit einer Menge von Schwierigkeiten in unserer Mission im Tschad konfrontiert, die sich aus der politischen und wirtschaftlichen Situation des Landes ergeben. Der heftige Preissturz bei Ölprodukten hat die Wirtschaft des Tschad in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Im Land läuft gerade ein Generalstreik. Viele staatliche Schulen und Institutionen bleiben geschlossen. Mit Gottvertrauen setzen wir unsere Arbeit für die Ärmsten fort.

Wir waren in der Lage, fünf weitere Brunnen im Tschad zu graben. Zwei davon sind in Bero und drei in Doba. Dieses laufende Projekt zielt hauptsächlich darauf hin, sauberes und sicheres Trinkwasser für die entlegensten Dörfer zu fördern, um dadurch tödlichen Krankheiten wie Malaria, Typhus, Cholera oder Gelbsucht vorzubeugen. Dieses Projekt hat uns schon geholfen, so viele Leben von neugeborenen Babies in unseren Missionen in Doba und Bero zu retten. Wir blicken erwartungsvoll auf eure weitere zuverlässige Unterstützung für die Ausweitung dieses Projekts auf viele zusätzliche Dörfer in unseren Missionen.

Doba Mission Tschad

Die Schülerpatenschaft, die von Amisales in Rom und Agape in Deutschland ins Leben gerufen wurde, konnte große Erleichterung für zahlreiche arme Familien im Tschad und in Kamerun anbieten. Mehr als 100 Kinder aus unseren Missionen werden in ihrer Ausbildung von Amisales und Agape direkt unterstützt. Wir danken allen Sponsoren für ihre Freundlichkeit und Großzügigkeit gegenüber den Ärmsten der Armen.

Unsere Mission hat kürzlich ein gutes Stück Land in Doba gekauft im Hinblick auf die Errichtung einer Bildungsstätte zugunsten der ärmsten Teile der Bevölkerung. Wir haben eine Schule und ein Schülerheim geplant, für die wir sehr von der Spendenbereitschaft unserer Freunde und Förderer abhängig sind. Wir hoffen, mit dem Bau im Februar 2017 beginnen zu können.

Ein kleines Seminar war der lang gehegte Traum dieser Mission. Dieser Traum ist nun Wirklichkeit geworden. Das neue Seminar in Ngaoundéré soll im Februar 2017 eingeweiht werden. Die Kongregation ist mit einer Anzahl von Priesteramtskandidaten gesegnet, die sowohl aus dem Tschad als auch aus Kamerun kommen. Wir hegen die glückliche Hoffnung, dass früher oder später unsere Missionen im Tschad und in Kamerun von einheimischen Kräften selber geführt werden. Die Missionare aus Indien, die die Pioniere dieser Mission waren, sind unseren Freunden und Wohltätern unendlich dankbar für die großzügige Unterstützung der Ausbildung von einheimischen Berufungen.

„La Feuillette“, unser Haupthaus in Ngoya bei Yaoundé, hat uns als Mehrzweckhaus gedient. Es beherbergte ein Höheres Seminar, ein Kleines Seminar und das Hauptquartier der Mission. Auf Grund der Knappheit des Raumes für alle unsere Kandidaten und Studenten haben wir die Arbeiten an einem Anbau begonnen. Wir sind einigen Stiftungen sehr dankbar, wie z. B. der Päpstlichen Stiftung und Kirche in Not für ihre Hilfe, die zur rechten Zeit für diese wichtige Aufgabe kam.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Wir, die Missionare des hl. Franz von Sales, senden euch unsere herzlichsten Weihnachtsgrüße. Wir bitten, dass die heilende Berührung durch Jesus euch allen viel Freude und Glück bringt. Die Botschaft von Weihnachten ist klar. Gott ist mit uns - das ist die gute Nachricht. Weihnachten ist wirklich ein Familienfest. Familien treffen sich, Nachbarn und Verwandte kommen zusammen, Freunde und Bekannte tauschen Grüße und Geschenke aus. Ich ergreife die Gelegenheit, euch alle zu grüßen und euch unsere tief empfundene Dankbarkeit auszudrücken, euch allen, die bei unseren Bemühungen, den Ärmsten der Armen zu helfen, an unserer Seite waren und sind. Möge Gott euch auf euren Wegen durch das Jahr 2017 begleiten. Gott segne euch.

Mit lieben Grüßen

P. Manjoj Xavier Arackal, MSFS
Superior der Tschad-Kamerun-Mission